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Finanzierung des Gesundheitswesens

Hoppe ruft Ärzte zu mehr Kostenbewusstsein auf

Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe hat die Ärzte zu mehr Kostenbewusstsein aufgerufen. In einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung (06.02.2010) appellierte er an die Ärzte zu überlegen, „ob alle Leistungen wirklich immer notwendig“ seien. Das gelte auch für das Verschreiben von Medikamenten. „Manch einem Patienten wäre mit einer physiotherapeutischen Behandlung mehr geholfen, als mit einer permanenten Tablettenzufuhr.“ Es sei wichtig, sich auf das Notwendige zu konzentrieren, „um alles noch Notwendige gewähren zu können“. Hoppe erklärte weiter, das System einer Gesundheitsprämie wäre gerechter als das bestehende Modell.

Hoppe ruft Ärzte zu mehr Kostenbewusstsein auf

Substitutionsbehandlung

Richtigstellung der Bundesärztekammer zum Bericht des Focus vom 01.02.2010: „Mehr Methadon für den Hausgebrauch“

In der heutigen Ausgabe des Focus wird unter der Überschrift „Mehr Methadon für den Hausgebrauch“ der Eindruck erweckt, die derzeit in Überarbeitung befindlichen Richtlinien der Bundesärztekammer zur Durchführung der substitutionsgestützten Behandlung Opiatabhängiger würden es substituierenden Ärzten zukünftig erlauben, sich nicht mehr an die Bestimmungen des Betäubungsmittel- oder des Arzneimittelgesetzes zu halten. Diese Aussage deckt sich nicht mit den Arbeitsergebnissen der vom Vorstand der Bundesärztekammer eingesetzten Expertenkommission zur Novellierung der Substitutionsrichtlinien.

Richtigstellung der Bundesärztekammer zum Bericht des Focus vom 01.02.2010: „Mehr Methadon für den Hausgebrauch“

Finanzierung des Gesundheitswesens

Montgomery für Leistungsgewährung nach Dringlichkeit

Der Vizepräsident der Bundesärztekammer, Dr. Frank Ulrich Montgomery, wehrt sich im Streit um die Kassen-Zusatzbeiträge gegen Schuldzuweisungen aus der Politik. "Wir haben davor gewarnt, dass es zu diesen Zusatzbeiträgen kommen wird, wenn die Politik weiter ungebremst das Leistungsversprechen an die Menschen gibt", sagte Montgomery der "Leipziger Volkszeitung" (29.01.2010). Mit Blick auf die begrenzten finanziellen Mittel schlug Montgomery eine Priorisierung von ärztlichen Leistungen vor. "Wir müssen mit allen Beteiligten eine Reihenfolge der Leistungsgewährung festlegen, damit die vorhandenen Mittel für diejenigen bereit stehen, die sie am nötigsten brauchen. Wir wollen, dass jeder Patient das bekommt, was er wirklich benötigt. Rationierung lehnen wir Ärzte strikt ab", so Montgomery.

Montgomery für Leistungsgewährung nach Dringlichkeit

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