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Pressemitteilung der Bundesärztekammer

Elektronische Gesundheitskarte: Ärzte für freiwillige Online-Anbindung

Berlin, 04.03.2010

Zu irreführenden Meldungen, die Organisationen der Leistungserbringer hätten der Online-Anbindung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) zugestimmt, erklärt Dr. Franz-Joseph Bartmann, Vorsitzender des Ausschusses Telematik der Bundesärztekammer:

„Meldungen, wonach die Organisationen der Leistungserbringer (Ärzte und Zahnärzte) der Online-Anbindung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) zugestimmt haben, sind falsch. Richtig ist, dass Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler auf der CeBIT auf technische Lösungen hingewiesen hat, nach denen die Online-Prüfung und -Aktualisierung der Versichertenstammdaten physikalisch getrennt vom Primärsystem erfolgen kann und die damit die Freiwilligkeit der Online-Anbindung von IT-Systemen in Arztpraxen ermöglichen. Entsprechende Vorschläge hatten zuvor die Leistungserbringerorganisationen in die Diskussion eingebracht. Dadurch wäre ein maximaler Schutz von Patientendaten gewährleistet. Dieser Vorschlag ist jedoch nicht isoliert zu sehen. Vielmehr ist er Bestandteil eines „Paketes“ der Positionen der Leistungserbringerorganisationen, das gegenwärtig mit den Beteiligten diskutiert wird.“

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